Veranstaltungen in Dresden


  • Weltfriedenstag

    Fest des Friedens 2018.

    Ort: Johannstädter Kulturtreff

    Veranstaltungsdetail

  • Weltfriedenstag

    Mahnwache für Frieden – Dresden

    JEDEN MONTAG AB 19 UHR @ JORGE-GOMONDAI-PLATZ

    Aktuelle Infos: Webseite der Mahnwache für Frieden, Dresden

    Für interessierte Bürger: Vertreter der FiD sind bei den Mahnwachen stets anwesend. Wer Kontakt zu uns haben möchte, kann uns dort gern über das offene Mikrofon ansprechen bzw. sich zu uns durchfragen. Oder Sie suchen den Kontakt über die unten angegebene Mail Adresse. Danke! Sprechen Sie uns an!





Presse

"Vor 27 endete der Kalte Krieg mit der Auflösung des Warschauer Paktes. Der Gegenspieler der NATO brach zusammen und damit die Bedrohung, vor der sie Europa schützen wollte. Leider war jener Tag nicht auch das Ende der NATO, sondern der Beginn einer unheilvolleren Entwicklung. Ohne ernsthaften Konkurrenten begann die NATO trotz gegenteiliger Zusagen sofort damit, an einer neuen Weltordnung mit globaler amerikanischer Führung zu arbeiten. Die Konsequenz der daraufhin von NATO-Staaten geführten Kriege in der Welt ist erschütternd.

Allein im Orient hinterließ die NATO in den letzten 27 Jahren über 3,3 Millionen Tote und völlig zerstörte Staaten. In Europa ist die Folge der NATO eine instabilere und gefährlichere Beziehung zu Russland als in Zeiten des kalten Krieges. Die entgegen eigener Zusagen erfolgte NATO-Osterweiterung bis an die Grenze Russlands und eine systematische Zerstörung gegenseitigen Vertrauens, haben die Gefahr eines dritten Weltkrieges zurückgebracht. Für Deutschland bedeutet die NATO-Mitgliedschaft eine strukturelle Militarisierung der Gesellschaft. Die Bundeswehr wurde zur globalen Interventionsarmee umgebaut, und die NATO-Verträge verlangen nach immer höheren Militärausgaben. NATO-Mitgliedsstaaten sollen jährlich Mittel in Höhe von 2% ihres BIP für das Militär aufwenden und die Bundesregierung arbeitet derzeit unter Druck der NATO an einer Erhöhung der Militärausgaben von über 35 Mrd. Euro.

Ursula von der Leyen will die Militärausgaben bis 2024 bereits um 25 Mrd. Euro erhöht haben. Dieses Geld würde dringend benötigt zur Aufrechterhaltung von Sozial- und Gemeinwesen. Die NATO-Infrastruktur auf deutschem Boden macht uns mitschuldig am völkerrechtswidrigem Drohnenkrieg der USA, geführt über die Militärbasis Ramstein. Die Stationierung von US-Atomwaffen in Büchel macht Deutschland zum Teilnehmer eines möglichen Nuklearkrieges. Die Bundeswehr hat ihren Auftrag der Landesverteidigung überworfen und beteiligt sich mittlerweile an interventionistischen Kriegseinsätzen in über 12 Ländern. Darunter provozierende NATO-Manöver an der russischen Grenze, und ein klar völkerrechtswidriger Einsatz in Syrien. Auch der NATO-Krieg in Afghanistan ist mit 17 Jahren Dauer und stetig wachsender Instabilität der Region wohl eines der größten humanitären Desaster, an denen die Bundeswehr direkt Verantwortung trägt.

Gerade in Zeiten einer unkalkulierbaren US-Geopolitik unter Trump ist es höchste Zeit für Deutschland sich aus diesem US-geführtem Bündnis zu lösen. In der nuklearen und zunehmend multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts ist eine exklusive Bindung an derzeitige US-Interessen nicht mehr verantwortbar. Die verheerenden NATO-Kriege der letzten Jahre haben außerdem das Wesen dieses Militärapparates zur Schau gestellt, und die Flüchtlingsströme haben uns die Konsequenzen dieser Kriegspolitik erahnen lassen. Es wird Zeit, dass Deutschland sich an den Völkerrechtsbrüchen der letzten und nächsten Jahre nicht mehr weiter mitschuldig macht. Es wird Zeit, dass Deutschland endlich einen Dialog zur Überwindung der Konflikte mit Russland beginnt, anstatt weiter an einem militärischen Konfrontationskurs teilzunehmen. Es wird Zeit dass Deutschland aus seiner Geschichte lernt und begreift: Nie wieder Krieg! In einer Demokratie sind wir der Souverän und wir haben die Verantwortung und die Macht, eine Politik des Friedens einzufordern. Von Deutschland soll nie wieder Krieg ausgehen und es liegt in unserer Hand, zu fordern: NATO raus aus Deutschland, Deutschland raus aus der NATO!"



Pressemitteilung der Friedensinitiative Dresden

Autor: Friedensinitiative Dresden (FiD) - November 2018


Die Friedensinitiative Dresden (FiD) fordert das Ende der militärischen Nutzung des Flughafens Dresden – Klotzsche durch die NATO. Dresden soll die Aufrüstung an der russischen Grenze nicht länger unterstützen. Dem Oberbürgermeister der Stadt, Dirk Hilbert, wird am Samstag, dem 17.11.18, 15.00 bis 15.15, eine entsprechende Petition mit 130 Unterschriften von Erstunterzeichnenden übergeben. Weitere werden gesammelt. Die NATO – Osterweiterung bis an die Grenze Russlands widerspreche eigenen Zusagen. Sie diene nicht der Verteidigung sondern erzeuge neue gefährliche Spannungen zwischen den NATO – Staaten und Russland, heißt es in der Begründung. Die Unversehrtheit der  Stadt Dresden und die Sicherheit ihrer Bürger*innen stünde völkerrechtlich verankert über dem Recht der NATO – Truppen, Manöver und andere Übungen im Luftraum der Republik durchzuführen. Letzteres sei laut Truppenstatut der NATO nur vorbehaltlich der Zustimmung deutscher Behörden in dem Umfang möglich, der zur Erfüllung von Verteidigungsausgaben erforderlich ist. Bis die militärische Nutzung des Flughafens beendet wird, fordert die Friedensinitiative  eine umfassende Transparenz über deren Ausmaß sowie die Darstellung der Kontroll- und Beschwerdemöglichkeiten der Bevölkerung im Falle von Belästigung oder Gefährdung durch militärisches Fluggerät. Dresden ist seit 1985 Mitglied der Mayors for Peace und appeliert dadurch, mit Aktionen ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Dresdens Oberbürgermeister, Dirk Hilbert, hat Interesse und ein offenes Ohr für das Anliegen der Friedensinitiative signalisiert. Die Friedensinitiative besteht aus Vertreter*innen verschiedener Vereine, Organisationen und Einzelpersonen. Sie ist parteipolitisch neutral und setzt sich für ein starkes Friedenssignal aus Dresden ein.


Das PDF finden sie hier :



Die Atomkriegsuhr ist vorgerückt auf zweieinhalb Minuten vor zwölf

Autor: Wolfgang Scheler - April 2018

-- Auszug aus dem Artikel --
Als Titel habe ich eine Metapher gewählt, die Atomkriegsuhr oder auch Weltuntergangsuhr genannt. Englisch im Original heißt sie doomsday cklock, also Uhr des jüngsten Gerichts. Der Uhrzeiger gibt an, wie nahe wir dem atomaren Weltuntergang sind. Seit 1947 wird die Uhr einmal im Jahr gestellt, und zwar vom Aufsichtsrat der Zeitschrift „Berichtsblatt der Atomwissenschaftler“. An der Beurteilung der Gefahrenlage beteiligen sich 17 Nobelpreisträger. Im Januar dieses Jahres haben sie die Uhr auf zwei Minuten vor zwölf gestellt Natürlich hat das nur eine symbolische Bedeutung. Kein Wissenschaftler kann wirklich wissen, wann die Uhr zwölf schlägt. Aber die symbolische Weltuntergangsuhr soll uns aus dem Schlaf der Vernunft wecken. Denn der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer, wie Goya es in einem Gemälde dargestellt hat. Doch die meiste Zeit über schläft die Vernunft, und zwar bei den Herrschenden wie bei den Beherrschten.
-- Auszug aus dem Artikel --

Den ganzen Artikel finden sie hier :





Charta der Friedensinitiative Dresden


„FRIEDEN ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles NICHTS!“ (Willy Brandt)

In der von allen in der „FRIEDENSINITIATIVE Dresden“ integrierten Organisationen, Vereinen, politischen Initiativen sowie beteiligten Einzelpersonen, wurde die vorläufige Charta beraten, diskutiert und einstimmig beschlossen.



Charta der Friedensinitiative Dresden

Zur Förderung des Friedens und zur Bündelung ihrer Kräfte haben sich die Gründungsmitglieder der Friedensinitiative Dresden (FiD) zusammengeschlossen. Gemeinsam treten wir für einen friedlichen Wandel Dresdens und der Welt ein. Unser Handeln basiert auf den Menschenrechten und demokratischen Grundsätzen.


GRUNDWERTE

  • Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN vom 10.12.1948 bildet eine Grundlage für die Arbeit der FiD.

  • Die FiD teilt die Ziele der UN-Charta Artikel 1 und setzt sich aktiv, lokal und global für eine friedliche Welt und die Einhaltung der Menschenrechte ein.

  • Die Mitglieder und Unterstützenden der FiD erkennen die Artikel 1 – 20 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als Basis ihrer Arbeit an.

  • Die FiD ist parteipolitisch neutral.

  • Zur gegenseitigen Achtung nutzen die FiD und ihre Mitglieder ausschließlich gewaltfreie Kommunikationsmethoden.

  • Die Zielorientiertheit des Bündnisses drückt sich in einer demokratischen und konsensbasierten Arbeitsweise aus.

  • Das Bündnis ist offen für alle, die diese Grundwerte anerkennen und leben.



ZIELE

  • Ziele der FiD sind die Begeisterung, Aktivierung und Verantwortung der Menschen für den Frieden.

  • Wir klären die Menschen über Ursachen und Folgen von Kriegen auf.

  • Wir möchten ein friedliches und ein neutrales Deutschland.

  • Wir setzen uns für eine Umstellung der deutschen Wirtschaft zu einer zivilen und friedensfördernden Wirtschaft sowie für ein Verbot von Rüstungsexporten ein.

  • Wir setzen uns gegen die Ursachen von Kriegen ein. Gewaltfreie Konfliktlösungen, faire und solidarische Wirtschaftsbeziehungen, Hilfe bei medizinischer Versorgung, die Minderung der Armut und die Förderung von Bildung sind dafür notwendig.

  • Wir wenden uns gegen Eingriffe in die staatliche Souveränität, die ohne UN Mandat vorgenommen werden.

  • Wir setzen uns für ein globales Sicherheitsbündnis ein, um weltweit Frieden und die Einhaltung des Völkerrechts zu gewährleisten.

  • Wir wirken darauf hin, dass Dresden zu einer Stadt des Friedens wird und fordern die Dresdnerinnen und die Dresdner auf, die obigen Ziele zu unterstützen.

  • Wir betrachten uns als Teil der globalen Friedensbewegung.




Aktivisten

Hier die Liste der Mitglieder der Friedensinitiative.




  • Archiv Veranstaltung

  • Weltfriedenstag

    Kritik der Migration - Wer profitiert und wer verliert

    21.11.18 Mahnwache für den Frieden Dresden in der Alten Mensa TU Dresden Mommsenstraße 13, 15 bis 18 Uhr Hannes Hofbauer stellt sein Buch vor: Kritik der Migration - Wer profitiert und wer verliert. Ankündigung des Buches durch den Verlag

    Aktuelle Infos: zum Verlag

  • Weltfriedenstag

    Die Veranstaltung ist abgesagt!!

    Wurde leider abgesagt!!

  • Weltfriedenstag

    Überwindung der globalen Apartheid

    7 Vortrag von Martin Glück. Beginn: 19:30 Uhr

    Aktuelle Infos: zu attac-netzwerk.de

  • Sonderkonzert: Children music education in Namibia

    zu Gast: Izabela Berdy, Coselpalais, Dresdener Piano Salon Kirtsen GmbH

  • Die Menschheit muss wählen: Gemeinsame Zukunft – oder neuer Krieg.

    Liebe Mitglieder und Freunde der Bürgerrechtsbewegung Solidarität und des Schiller-Instituts, hiermit laden wir Sie zu unserer nächsten Veranstaltung ein. Vortrag & Diskussion "Die Menschheit muss wählen: Gemeinsame Zukunft – oder neuer Krieg." - ENSO City Center – Konferenzraum 1, Friedrich-List-Platz 2, 01069 Dresden (direkt hinter dem Hauptbahnhof)

    Aktuelle Infos: Infoblatt (PDF)

  • Künstler sagen danke dem Verein Friedensbrücke Kriegsopferhilfe e.V.

    Coselpalais, Dresdener Piano Salon

  • Weltfriedenstag

    Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke - Ein poetischer Abend am Lagerfeuer

    Ein Unterhaltungskonzert vereint die autobiografische Prosa von M. Zwetajewa "Mutter und Musik" und Klaviertuden von S.Rachmaninow und R. Schumann. Anschließend die Präsentation von Rilke-Projekt mit Lyrik und Briefwechsel zwischen zwei großen Dichtern. Traditionell werden am Lagerfeuer Gedichte von M. Zwetajewa in verschiedenen Sprachen erklingen. Jeder, der Lust hat, zuzuhören oder selbst vorzulesen, ist herzlich willkommen.

    Zittauer Str. 29, 01099 Dresden

  • Weltfriedenstag

    Singer & Songwriter Solo Konzerte

    Medicine Pop Music fpr Mother Earth and her Children - Dresdner Pianosalon Coselpalais, 19:30 Uhr von GERMAID

  • Weltfriedenstag

    Frieden schaffen - Raus aus der NATO!

    Neumarkt vor der Frauenkirche, 15:00 Uhr mit Dirk Pohlmann

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  • Weltfriedenstag

    Einladung zum Spaziergang an der Offiziersschule des Heeres der Bundeswehr

    am Sonntag den 30. September 11 Uhr laden wir alle zu einem Rundgang durch einen wenig bekannten Teil unserer Stadt herzlich ein.
    Wir treffen uns an der Kreuzung Stauffenbergallee/Marienallee und wandern die Marienallee nach Norden zwischen stadt-prägenden Militäreinrichungen.

    PDF download

    Nach dem Besuch des sowjetischen Garnisonsfriedhofes steigen wir im Wald ins Prießnitztal hinunter und kommen zum Startpunkt zurück. 3 km, etwas über 1 Stunde.