Spendenzweck

Spendenzweck

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Allgemein

Wer Geld spendet, möchte selbstverständlich gern wissen, was mit dem Geld geschieht. Es geht darum, den 31. Transport auf den Weg zu bringen, bis er am Bestimmungsort in der Region Lugansk im Donbass in der Ukraine wohlbehalten ankommt und dem beschädigten Krankenhaus übergeben werden kann. Der größte Teil der Arbeit wird von Mitgliedern des Aktionsbündnisses Zukunft Donbass e.V., der Gesellschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachsen e.V. und der Friedensinitiative Dresden geleistet, unentgeltlich. Von diesen wird zur Zeit die eingelagerte Krankenhaus-Einrichtung auf einen Lkw geladen. Die Mitglieder erstellen die Listen für den Zoll und organisieren die Lieferkette über eine Reihe von Ländern und verschiedenen nationalen Frachtunternehmen. Während des tobendenden Krieges in der Ukraine (seit 2014!) sind das Arbeiten, die mit großem organisatorischen Aufwand und mit Unsicherheiten verbunden sind. Es fallen Telefonkosten an. Die Frachtkosten betragen voraussichtlich 4.000 Euro. Diese sollen durch Spenden der Mitglieder der beteiligten Vereine und von Menschen erbracht werden, die diese konkrete Arbeit für Menschen, deren Menschenrechte zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt gewährleistet werden, von niemandem sonst getan werden. Nicht von der UNO, nicht von der OSZE, nicht von der ukrainischen oder russischen Regierung, ganz zu schweigen von der NATO oder den USA.

Wenn dieser Transport auf dem Weg ist, planen wir, den 32. Lkw mit hier nicht mehr benötigter Schulausrüstung zu beladen. Diese ist für eine zur Zeit leerstehende Schule in der grauen (umkämpften) Zone im Lugansker Gebiet bestimmt. Die Kinder gehen jetzt in einer weiter entfernte Schule auf einem auch beschossenen Schulweg. Die Eltern wollen ihre Dorfschule wieder gebrauchsfähig machen, so dass, wenn der Transport der Schuleinrichtung gelingt, die Kinder wieder in diese Schule gehen können.

Der Link führt zu einem Video in der umkämpften Donbass-Region. Die Journalistin ist einer der ganz wenigen deutsch-sprachigen, die sich da hintrauen.
Bericht der Schule im Donbass und benötigte Ausrüstung: