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Friedrich erinnert sich an die Reise zum Mittelpunkt Europas

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Das Bild zeigt eine kleine Reisegruppe am Mittelpunkt Europas im Jahr 2005. Das ist eine unspektakuläre Gegend am Zusammenfluss der Teresva aus den Waldkarpaten bei einer Eisenbahnbrücke in der Nähe des Örtchens Teresva in die Teiß, die auch in den Waldkarpaten entspringt und über Ungarn in die Donau mündet. Die rumänische Grenze ist nicht weit. v.l.n.r. Friedrich, Viktor, junge Ukrainerin aus Königsfeld (Ust‘-Chorna Усть-Чорна, Ukraine), junger Österreicher, Markstein Mittelpunkt Europa. Wir bringen die Ukrainerin mit finanzieller und personeller Unterstützung einer österreichischen Initiative zu ihrer Abschlussprüfung in die Stadt. Viktor und Friedrich nutzen die Gelegenheit zum Transport ihrer Fahrräder zur nächsten Station der Reise. Es war noch leicht, überall hin zu reisen. Dieser Mittelpunkt Europas (ohne Grönland) wurde von den Geographen der österreichisch-ungarischen Kaiserin Maria Theresia errechnet. Für nicht unterrichtete Kreise: Das ist nicht der Mittelpunkt der EU, berücksichtigt aber den heutigen europäischen Teil Russlands. Das Ziel von unserer Reise war eigentlich, die Kultur der jiddischen Stätl kennenzulernen, aber weit gefehlt, davon gibt es dort nur noch inzwischen wieder gut gepflegte Friedhöfe – wie lange noch?

Grabmahl eines gewissen Fraifeld Sch. M. auf dem jüdischen Friedhof des ukrainischen Städtchens Tschernowitz. Von den ehemals 40 Synagogen gibt jetzt noch eine. Dieser Mann ist am 19. August 1967, also in der Sowjetunion gestorben und dort begraben. Das Foto wurde noch mit einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera auf Rollfilm gemacht.

Verglichen mit heute waren das 1967 und 2006 noch friedliche Zeiten!. Im Deutschen Bundestag sprach die Abgeordnete am 06.07.23 über den kriegerischen Ernst der Lage. https://www.sevimdagdelen.de/19595-2/