Von der Abschreckung zur zivilen Sicherheit

Von der Abschreckung zur zivilen Sicherheit

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Bildunterschrift: Deutsche Soldaten vor Abflug nach Afghanistan – Kosten für den Steuerzahler wurden nicht genannt. (wahrscheinlich 2015)

Punktgenau zur Bundestagswahl am 26. September veröffentlichen unsere Partner-Aktiven von der Bewegung „Sicherheit neu denken“ ihre Vorschläge für die nächsten Schritte des Aufbaus einer rein zivilen deutschen Friedens- und Sicherheitsarchitektur bis 2025.
„Wir möchten durch informelle Vernetzung … erreichen, dass folgende vier Absätze Eingang in den Koalitionsvertrag finden:

  1. Bis 2025 werden wir die finanzielle und personelle Ausstattung unserer nationalen und internationalen Instrumente zur Zivilen Krisenprävention und -intervention verdoppeln. Dazu bilden wir nach dem Vorbild des Konsortiums Ziviler Friedensdienst das Konsortium Zivile Krisenintervention.
  2. Wir evaluieren im Jahr 2022 in einem transparenten Prozess mit diesem Konsortium die Effizienz bisheriger militärischer Einsätze zur Erreichung der bei ihrem Beginn formulierten Ziele und bewerten im Vergleich dazu entsprechende Investitionen in Instrumente und Maßnahmen ziviler Sicherheitspolitik.
  3. Vor sicherheitspolitischen Entscheidungen ermöglichen wir eine fundierte öffentliche Diskussion durch die Beschreibung
    1. der Ausgangslage und unserer politischen Ziele
    2. möglicher ziviler, polizeilicher und militärischer Interventions-Instrumente sowie Handlungsoptionen zur Erreichung dieser Ziele
    3. der Kriterien zur Bewertung und der vorgeschlagenen Auswahl von Instrumenten
  4. Wir finanzieren 100 hauptamtliche Bildungs-Promotor*innen für Zivile Krisenprävention und -intervention u.a. zum Einsatz an Schulen.


Wir von der Friedensinitiative Dresden werden uns mit Aktionen in diesen Prozess einbringen und über den Fortgang der Entwicklungen berichten. Dabei wird deutlich werden, wie das alles konkret gemeint ist, und wie man mitmachen kann. www.sicherheitneudenken.de/ informiert über die Möglichkeit einer zivilen deutschen Sicherheitspolitik und möglich Wege dahin. Das Bild gehört zu einem Abgesang an die Vergangenheit militärischer sogenannter Sicherheitspolitik, aufgezeichnet hart an der Realität, von dem Journalisten Klaus Hart aus Ostdeutschland. http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/29/kundus-in-afghanistan-2015-wer-fuer-die-sinnlose-vergeudung-deutscher-steuergelder-politisch-wirtschaftlich-verantwortlich-ist-de-facto-gar-keine-bekaempfung-der-taliban/